Auf Entdeckungstour in Düsseldorf: Kaiserswerth

Kaiserswerth - Ruine Kaiserpfalz

Nachdem ich Euch zuletzt meine Top 10 Liste an Aktivitäten in Düsseldorf vorgestellt habe, dachte ich mir, dass ich Euch heute einen der historisches und schönsten Stadtteile vorstelle: Kaiserswerth.

Direkt am Wasser gelegen, macht der Rhein hier eine weitläufige Kurve, was einem die Möglichkeit gibt, den Rhein 13 Kilometer (!) weit zu überblicken. Mit nur 8 000 Einwohnern lebt es sich hier sehr idyllisch, wobei das Düsseldorfer Stadtzentrum nur acht Kilometer entfernt ist.

Am liebsten laufe ich nur durch die kleinen verträumten Straßen und nehme die Atmosphäre der kleinen Boutiquen und Restaurants auf. Besonders im Sommer ist es schön, sich einfach in die Sonne vor eines der Restaurants oder in den Biergarten zu setzen und sich verwöhnen zu lassen. Besonders beliebt sind Fahrradtouren nach Kaiserswerth, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen.

Kaiserswerth hat zudem geschichtlich einiges zu bieten. Mit einem der ältesten Rheinübergänge, war der Standpunkt des kleinen Städtchens bereits im Mittelalter sehr umkämpft. 1045 erbaute Kaiser Heinrich III hier seine Kaiserpfalz, um diese als strategischen Standort zu nutzen. Und auch 129 Jahre später nutzte Kaiser Friedrich Barbarossa den Vorteil der Lage, verlegte den Rheinzoll an diesen Ort und erbaute eine noch größere Kaiserpfalz. Die Ruinen sind bis heute erhalten und prägen ebenfalls das Stadtbild.

Wenn ihr das nächste Mal nach Düsseldorf kommt, solltet Ihr einen Besuch in Kaiserswerth fest einplanen. Und wenn ihr bei uns im Breidenbacher Hof übernachten solltet, dann übernehmen unsere Persönlichen Assistenten gerne die Planung für Euch.

Zehn Gründe Düsseldorf zu besuchen

Mode / Shopping / Kö - Kö-Graben

Heute habe ich mit einer guten Freundin zum Mittagessen getroffen, die noch nie zuvor in Düsseldorf war und mich einmal besuchen wollte. Lange Rede kurzer Sinn – während wir zusammen im Restaurant saßen und uns unterhielten, sagte sie plötzlich zu mir: „Weißt du was, mir gefällt Düsseldorf jetzt schon, aber weiß ich überhaupt gar nichts über die Stadt. Was kann man hier denn unternehmen oder was macht die Stadt so besonders?“ Sofort vielen mir unendlich viele Aktivitäten ein. Und da  ich mir vorstellen kann, dass auch andere an einer solchen Liste Interesse haben könnten, dachte ich mir, ich teile eben diese mit Euch!

Eure Breidenbacher Hof Insider top zehn Gründe, warum sich ein Besuch Düsseldorfs lohnt:

  1. Shopping auf der Königsallee
  2. Die längste Theke der Welt in der Altstadt
  3. Hervorragende Restaurants, die für jeden Geschmack etwas bieten
  4. Die unglaublich schöne Lage direkt am Rhein
  5. Besonders grünes Stadtbild mit vielen Parks und Alleen (perfekt für Picknicks und Fahrradtouren!)
  6. Viele Veranstaltungen wie die Konzerte zur “Jazz Rally” und Kunstevents wie die “Nacht der Museen”
  7. Reich an Kultur und Geschichte (die Stadt ist bereits seit 1135 verzeichnet!)
  8. Internationale und vor allem japanische Einflüsse (Speisen, Kunst, Kultur), dank unserer großen japanischen Population
  9. Kleine individuelle Viertel mit einzigartigen Merkmalen, perfekt geeignet für Entdeckungstouren
  10. Fantastische saisonale Veranstaltungen wie Karneval, die Rheinkirmes und unsere Weihnachtsmärkte

Welche dieser Aktivitäten würdet Ihr gerne wahrnehmen? Gibt es vielleicht sogar Dinge, die Ihr zu dieser Liste hinzufügen wollen würdet?

Wiener Schnitzel Bei Breidenbacher Hof

Schnitzel

Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich ein weiteres großartiges Rezept mit Euch teile. Dieses Mal ist es allerdings nicht nur ein leckeres Gericht, sondern ein wahrer Klassiker und Favorit unserer Gäste! Zudem ist das Brasserie „1806“ Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat auch relative einfach nachzukochen – besonders, wenn unser Küchenchef Michael Reinhardt beratend zur Seite steht. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich auch Eure Kommentare.

Preiselbeeren

-100g Preiselbeeren, gewaschen
-100g Zucker

Die Preiselbeeren und den Zucker in eine Küchenmaschine geben und solange mit dem knethaken verrühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat und eine dickflüssige Masse entsteht.

Anschließend die Preiselbeeren in kleine Gläser abfüllen oder direkt auf dem Teller anrichten.

 

Potato Salad

Mayonnaise:
-200g Eiweiß
-70g Schalotten
-250ml weißer Balsamico
-110g Senf (mittelscharf)
-1,3 l Pflanzenöl
-40g Gewürzsalz
-10 kleine Drillinge
-1 Viertel Gurke

Die Schalloten fein würfeln und in eine Pfanne leicht anschwitzen. Alle Zutaten – bis auf das Pflanzenöl – in einen Mixer geben und vorsichtig vermischen, bis die Masse andickt. Nun nach und nach das Öl hinzugeben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Bei Bedarf nachwürzen.

Die Kartoffeln bissfest garen, abkühlen lassen und in fingerdicke Scheiben schneiden. Anschließen die Gurke schälen, halbieren, ebenfalls in Scheiben schneiden und zu den Kartoffeln geben.

Abschließend die Mayonnaise vorsichtig unterheben.

Schnitzel

-4 Schnitzel vom Kalbsrücken
-1-2 verquirlte Eier
-Mehl
-Semmelbrösel
-Fleur de sel
-Butter

Die Kalbschnitzel plattieren und mit Salz würzen. Dabei darauf achten, dass die Faser des Fleischs nicht reißt. Anschließend zuerst in Mehl wenden und durch die Eiermasse ziehen. Danach in den Semmelbröseln wenden und diese leicht andrücken.

Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin goldbraun von beiden Seiten braten. Mit einem Küchenpapier das überschüssige Fett abtupfen, auf einem Teller anrichten und mit in wenig Fleur de sel bestreuen.

Zitrone

-1 Zitrone

Die Zitrone halbieren und auf dem Teller platzieren. Mit dem Saft das fertige Schnitzel beträufeln.

 

Das ist schon alles!  Sagt mir, liebt Ihr diesen Klassiker auch so sehr wie ich?

Die Düsseldorfer Rheinkirmes

Tradition / Brauchtum - Kirmes Skyline

In einem früheren Beitrag habe ich Euch vom Düsseldorfer Karneval berichtet, aber dies ist nicht der einzige lokale Brauch, den wir pflegen. Vom 13. bis 22. Juli findet die diesjährige Rheinkirmes statt!

Die Rheinkirmes ist eine von vielen, tief verwurzelte Traditionen, von denen ich Euch berichten muss.  In Deutschland, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, haben die Schützenvereine eine ausgeprägte Geschichte (mehrere Jahrhunderte) vorzuweisen.  Eine ganz besondere Tradition sind die jährlichen Feierlichkeiten zu Ehren der Vereine und des Schützenkönigs. Und seit dem frühen 19. Jahrhundert gehört eben dazu auch die Kirmes. In Düsseldorf ist es vorrangig der Schützenverein St. Sebastianus, der das populärste lokale Ereignis des Sommers organisiert.

Für mich persönlich sind es aber nicht nur die Fahrgeschäfte, die diese Kirmes so besonders machen, sondern vor allem die Mischung aus traditionellen Umzügen und Veranstaltungen während dieser Woche. Und wiedererwartend gibt es natürlich auch viele verschiedene Leckereien, die darauf warten, probiert zu werden! Den großen Höhepunkt bildet das Feuerwerk am Freitag, 20. Juli. Meine Freunde und ich werden dieses Spektakel auf keinen Fall verpassen. Und ehrlich gesagt, ein Besuch der Rheinkirmes ist ein Muss!

El Greco im Düsseldorfer Museum Kunstpalast

El Greco Poster

El Greco (oder Domínikos Theotokópoulos) war ein griechischer Maler, Bildhauer und Architekt, der von 1541-1614 lebte und wirkte. Besonderen Ruhm verschafften ihm seine Tätigkeiten für das spanische Königshaus und den Hochadel sowie seine einzigartige Ikonenmalerei.

Ihr fragt Euch jetzt wahrscheinlich, warum ich Euch von El Greco erzähle. Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf beherbergt zurzeit eine bemerkenswerte Ausstellung seiner Werke und da ich vor Kurzem dort war, wollte ich meine Erlebnisse und Eindrücke mit Euch teilen!

 

Die Ausstellung umfasst circa 40 Werke des Künstlers, die von verschiedenen Museen sowie privaten Kunstsammlern weltweit zusammengetragen wurden. Darunter befinden sich auch namhafte Größen wie das Museum of Modern Art in New York, der Louvre in Paris, das Museo Nacional de Prado in Madrid und das Museo del Greco in Toledo.  Durch die Komplexität dieser Ausstellung, wird den Besuchern die Möglichkeit gegeben, die Vielfalt und Größe El Grecos zu sehen, aber auch seine Werke als Gesamtkunstwerk zu erleben.

Das besonders schöne ist, dass die Kuratoren die Ausstellung nicht nur auf El Greco begrenzt haben, sondern auch weitere Künstler, die sich durch seine Werke inspirieren ließen, mit präsentieren und in direkten Bezug zu ihm stellen. Zu diesen Künstlern gehören unter anderem Pablo Picasso, Paul Cézanne, Elie Delaunay, Max Beckmann, Oskar Kokoschka, August Macke und Franz Marc.

Für mich ist es vor allem der Mix verschiedener Epochen und die Vielfalt an Werken, die diese Ausstellung so besonders machen.  Wenn Ihr also bei uns im Breidenbacher Hof zu Besuch seid, solltet Ihr Euch die Zeit nehmen, um diese einzigartige Ausstellung zu besuchen! Zum einen ist es ideal für einen Ausflug am Nachmittag und zum anderen eine schöne Möglichkeit, mehr über Europas umfangreiche Kunstgeschichte zu erfahren.

Der Gerahmte Kölner Dom

Malte

Ein unvergleichliches Gästebeispiel hat einer unserer persönlichen Assistenten, Malte, mit mir geteilt. Und zwar hatte eben dieser Gast zum ersten Mal einen Aufenthalt bei uns im Breidenbacher Hof gebucht, zudem sein erstes Mal in Düsseldorf und der größeren Umgebung sein. Da er besonders an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten interessiert war – vornehmlich Kirchen – fragte er, ob er von seinem Zimmer aus den Kölner Dom sehen könne. Daraufhin informierte ihn Malte,  dass gut 40 Kilometer zwischen den beiden Metropolen lägen und dies leider nicht möglich sie.

Stattdessen bot ihm Malte an, eine geführte Tour für ihn arrangieren – dieses Angebot nahm der Gast dankend an. Dennoch ließ Malte die spürbare Enttäuschung des Gastes keine Ruhe, so dass er überlegte, wie er ihm eine Überraschung während seines Aufenthalts bereiten könnte.

Er suchte nach einem Bild des Kölner Doms, druckte es aus und rahmte es. Am Anreisetag des Gastes platzierte er das Bild zusammen mit einer Notiz auf dem Nachttisch: „Jetzt können Sie den Kölner Dom jederzeit sehen“.

Als der Gast das Bild in seinem Zimmer vorfand, machte er sich sofort auf den Weg zu Malte. Völlig überwältigt von so viel Aufmerksamkeit bedankte er sich: „Vielen Dank, dass sie einen Aufenthalt in einem Luxushotel in ein wahres persönliches Erlebnis verwandelt haben!“.