Der Natsu Cocktail Bei Breidenbacher Hof

Natsu Cocktail at Breidenbacher Hof

Wie ich bereits erwähnt habe, beherbergt Düsseldorf eine große japanische Gemeinde. Mit circa 8000 Japanern ist sie sogar eine der größten außerhalb Japans! Dies spiegelt sich auch in Dingen wie dem japanischen Garten, jährlich stattfindenden Feierlichkeiten und der großen Anzahl an Schulen wider.

Und natürlich beeinflusst diese starke Präsenz auch die lokale Gastronomie. Ich spreche nicht nur von den kleinen und feinen japanischen Restaurants, die man überall in der Stadt finden kann. Auch unser Capella Bar Team bei uns im Breidenbacher Hof findet durch diesen Einfluss immer wieder neue Inspirationen. Erst kürzlich haben sie an einem nationalen Bartender Projekt namens „7 Samurai Bar Chefs“, eine Zusammenarbeit zwischen sieben Bartendern aus Deutschland und sogar der Schweiz, teilgenommen und aufregende Cocktails auf der Basis von Sake und Sochu kreiert.

Da ich diese Zutaten sehr spannend finde, habe ich das Team gefragt, ob ich den einen oder anderen Cocktail einmal probieren dürfte. Ich kannte bisher nur erwärmten Sake und war deswegen sehr neugierig, wie solch ein Cocktail schmecken würde. Mein Urteil: fantastisch! Mein Favorit ist definitiv der Natsu Cocktail! Wie ihr wisst, teile ich meine liebsten Rezepte gerne mit Euch und dieses wollte ich Euch ebenfalls nicht vorenthalten!

Natsu Cocktail

Zutaten:
2 Scheiben Ananas
Grapefruitzeste
4cl Yuzu Sake Likör
2cl Yuzu Saft
1 Dash Chili Wodka
1cl Zuckersirup
Sparkling Sake
Crushed Ice

Dekoration:
Minze
Grapefruitzeste

Zubereitung:
Die Ananas in Stücke schneiden und zusammen mit der Grapefruitzeste in ein Glas geben. Mit einem Mörser oder einem Löffel leicht zerdrücken. Dann den Likör, den Saft, den Wodka und den Sirup hinzufügen. Danach mit dem Eis bis zum Rand befüllen und mit dem Sparkling Sake auffüllen. Abschließend mit Minze und der Grapefruitzeste garnieren.

Lasst mich wissen, wie ihr ihn findet! Könnte er auch einer Eurer Lieblingscocktails werden?

Afternoon Tea im Breidenbacher Hof

Afternoon Tea at Breidenbacher Hof

Jetzt, wo der Herbst langsam Einzug hält und die Temperaturen sinken, komme ich langsam in die Stimmung für Tee, Kuchen und Kekse. Während dieser Jahreszeit entspanne ich am liebsten drinnen, nicht unbedingt alleine, aber gerne mit guten Freunden. Und um ehrlich zu sein, gibt es etwas gemütlicheres, als einen Afternoon Tea in wohliger Atmosphäre? Ich glaube nicht!

Da ich regelmäßig dafür zuständig bin, die Teerunden mit meinen Freundinnen zu organisieren, dachte ich mir, wir könnten uns zur Abwechslung einmal im Breidenbacher Hof treffen. a. Auch ich hatte bisher noch nie die Gelegenheit gehabt, den Afternoon Tea in unserem Hause zu probieren und war deshalb genauso gespannt wie meine Freundinnen.

Der Tee wird bei uns in der Lobby Lounge serviert und zeichnet sich durch ihre warme und einladende Atmosphäre aus. Perfekt zum Verweilen, Unterhalten und natürlich zum Genießen einer Teestunde!

Wo wir gerade davon sprechen, der Service beginnt mit der Auswahl des Tees.  Mich hat vor allem die Auswahl an Teesorten beeindruckt – und stehen um die 24 verschiedenen Ronnefeldt Teesorten zur Auswahl. Falls ihr Euch mit der Auswahl überfordert fühlt, dann macht Euch keine Gedanken! Es gibt eine Schnüffelbox mit kleinen Proben, an denen man riechen kann. Im Anschluss hat jede von uns ihr eigenes Teekännchen erhalten sowie ein Stövchen, um ihn warm zu halten.

Anschließend wurden uns Etagèren mit kleinen Sandwiches, Teekuchen und Scones gereicht.  Welch ein Genuss! Es war einfach herrlich, sich gegenseitig die neuesten Erlebnisse zu schildern und dabei ein wenig zu naschen. Wir hatten sogar so viel Spaß bei unserem Afternoon Tea, dass wir uns darauf geeinigt haben, unsere Teerunde noch einmal in der Weihnachtszeit zu wiederholen, wenn all die schönen Adventsleckereien angeboten werden!

Die Düsseldorfer Kunstakademie

The Düsseldorf Art Academy

Wie ihr vielleicht schon an früheren Blogeinträgen bemerkt habt, hat Düsseldorf einiges an Kunst und Kultur zu bieten. Und zwar nicht nur in Bezug auf Galerien, Museen und Theater.  Ein ganz besonderer Ort ist die Kunstakademie Düsseldorf.

Bereits 1773 gründete Kurfürst Carl Theodor die Akademie, mit der Intention, einen kreativen Schaffungsort für Maler, Bildhauer und die Baukunst zu bilden.  Im Laufe der Jahre erweiterte die Akademie ihr Repertoire und umfasst nun auch die künstlerischen Bereiche Film, Video, Fotografie und Bühnenbild. Unter den Absolventen der Akademie befinden sich unter anderem international bekannte Künstler wie August Macke, Paul Klee und Joseph Beuys.  Aber es ist nicht nur die Förderung neuer Talente, die im Fokus der Akademie liegen. Auch die wissenschaftliche Arbeit zur Instandhaltung, Pflege und Weiterentwicklung der Kunst wird gefördert.

Seit 1972 darf auch die Öffentlichkeit einmal im Jahr die Hallen der Akademie besichtigen. Bei diesem Rundgang gibt es die Werke der rund 550 Studenten zu besichtigen. Und das Beste daran? Die Studenten sind ebenfalls anwesend und beantworten gerne alle Fragen zu ihren Werken. Jedes  Jahr zieht diese Veranstaltung sowohl Kunstkenner auf der Suche nach dem nächsten großen Talent, als auch Privatpersonen an, die einfach die Atmosphäre genießen möchten.

Die nächste Möglichkeit diesen Rundgang einmal selbst mitzuerleben ist vom 20.-24. Februar 2012. Für alle weiteren Details, könnt ihr Euch aber auch gerne noch einmal auf der Webseite der Akademie (www.kunstakademie-duesseldorf.de) informieren.  Und wenn ihr bei uns übernachten solltet, helfen Euch unsere persönlichen Assistenten gerne bei der Planung Eurer Aktivitäten. Hoffentlich habt ihr die Gelegenheit während Eures nächsten Aufenthalts in Düsseldorf daran teilzunehmen.

Schlemmen wie im Breidenbacher Hof: Vitello Tonnato

Vitello Tonnato Recipe

Wenn ihr dem Breidenbacher Hof, a Capella Hotel auf Facebook folgt, habt ihr bestimmt mein Posting zur neuesten Kreation unseres Küchenchefs Michael Reinhardt gesehen: Vitello Tonnato.  Wie ihr wisst, ist dies natürlich kein unbekanntes Gericht. ABER – wie ihr wahrscheinlich schon bei unseren Rezepten bemerkt habt, wandelt unser Küchenteam gerne Rezepte ab und schafft so neue kulinarische Erlebnisse. Also vergesst alles, was ihr bisher über Vitello Tonnato wusstet und freut euch auf diese Version unseres Küchenchefs!

Für mich ist diese Vorspeise der perfekte Auftakt für ein Dinner mit Freunden und der Familie, nichts Kompliziertes und trotzdem besonders. Eure Gäste werden es zu schätzen wissen. Viel Spaß beim Nachkochen!

Vitello Tonnato (für 4 Personen)

Zutaten:

200 g Thunfischfilet
200 g Kalbstatar
Crème fraîche
2 El italienische Kräuter
1 Schalotte
5 Tomaten
200 g Mehl
100 g Butter
1 Eigelb
2 El Kapern

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Tomaten blanchieren; die Haut abschälen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Dann die Zwiebeln schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln in einem Topf mit ein wenig Olivenöl anschwitzen, bis diese eine goldgelbe Farbe haben. Die Tomaten hinzufügen und alles auf niedriger Temperatur köcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Mit einen Stabmixer fein pürieren, so dass eine sämige Creme entsteht. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.

Mehl, Butter, Eigelb und Kapern in eine Rührschüssel geben, zu einem Teig vermengen und gleichmäßig auf einem Backblech verteilen. Anschließend für 10-15 Minuten Gold-braun backen. Den Teig danach ein wenig auskühlen lassen und fein hacken, so dass feine Streusel entstehen.

Das Kalbstatar scharf anbraten und abkühlen lassen. Anschließend das Tatar fein hacken und mit den italienischen Kräutern vermengen. Zwei Esslöffel Crème fraîche (falls nötig auch ein wenig mehr) unterrühren, bis eine Mousse entsteht. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Thunfischfilet scharf anbraten, so dass sich eine schöne Kruste auf der Außenseite bildet. Das Innere des Filets sollte jedoch rosa-glasig erhalten bleiben. Das Filet in dünne Scheiben schneiden und gleichmäßig auf vier Teller verteilen. Zum Schluss jede Scheibe mit ein wenig Olivenöl beträufeln.

Abschließend alle anderen Komponenten auf den Tellern platzieren.

 

Lasst mich wissen, ob euch die Breidenbacher Hof Version dieses italienischen Klassikers gefällt!

Der Breidenbacher Hof stellt vor: Ursula Beyer

Kopie von FV1_4496

Eine herausragende Besonderheit des Breidenbacher Hof, a Capella Hotel sind seine Mitarbeiter. Und eine Persönlichkeit, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt, ist unsere Personaldirektorin Ursula Beyer. Erst kürzlich hatte ich die Möglichkeit, mit ihr ein wenig Zeit zu verbringen und ihr einige Fragen – beginnend mit ihrem Werdegang, bis hin zu ihren Lieblingsplätzen in Düsseldorf – zu stellen.

Was gefällt Ihnen an Düsseldorf?
Als in Düsseldorf geborene Düsseldorferin liebe ich meine Stadt – sie ist eine Großstadt, aber gleichzeitig übersichtlich und heimelig, fürchterlich großspurig und dann auch wieder ganz „normal“ und relaxed. Der Rhein ist mein liebster Ort in Düsseldorf: sich dort am schönsten Sandstück gegenüber der Schnellenburg zu entspannen, bis nach Kaiserswerth zu spazieren, am Rheinknie Drachen steigen zu lassen, zum Minigolfen in Oberkassel zu gehen, an zahlreichen bevölkerten und auch abgelegenen Plätzen zu grillen, große und kleine Runden zu joggen mit Hilfe der zahlreichen Brücken immer zurückzukommen, die Abendsonne vom Tonhallendach aus bei einem leckeren Absacker untergehen zu sehen… Düsseldorf bietet so viele Möglichkeiten!

Wo und wie verbringen Sie am liebsten Ihre Mittagspause?
Zugegebenermaßen mache ich nicht regelmäßig genug eine Mittagpause außerhalb des Hotels, dafür ist bei uns häufig zu viel los und gerade mittags kümmere ich mich gern mit um unsere Gäste. Aber am Wochenende lese ich meine Zeitung gerne in Ruhe in einem kleinen Bistro in der Altstadt, der Zicke (dort war ich das erste Mal mit 14 Jahren!) oder ganz nah bei meiner Wohnung, draußen im Einhorn auf einer Bierbank bei schönem Wetter. Wenn ich etwas Abstand vom Trubel brauche, in der Oma Erika in Flingern.

Wie sind Sie zum Hotelfach gekommen?
Ich wollte immer etwas mit Menschen und Sprachen machen… Gleichzeitig habe ich festgestellt, wie viel Freude es mir machte zu kellnern. Ich startete in einem Fischrestaurant während der Schulzeit, um mein Taschengeld aufzubessern. Meine Mutter schickte mich nach der Arbeit immer direkt in die Waschküche zum Umziehen da ich so unsäglich roch. Und so kam ich irgendwie auf die Hotellerie. Mein erster Schritt zum Praktikum ging in ein 5-Sterne Hotel an der Kö. Danach absolvierte ich meine Ausbildung in einem sehr guten 4-Sterne Betrieb in Neuss. Bis heute hat dieser Betrieb immer die besten Hotelfachleute unter den Prüflingen.

Was ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung?
Das hängt immer vom Arbeitspensum ab – mal lese ich einfach nur gern und genieße meine eigenen vier Wände, ich gehe gern „slacklinen“ oder klettern (leider viel zu selten). Wenn ich etwas mehr Zeit habe, dann bin ich unterwegs, bei Freunden aus dem Studium, die es in ganz Deutschland verteilt hat, meinen Geschwistern, Nichten und Neffen in Kiel oder München.

Womit kann man Sie aus der Ruhe bringen?
Entscheidungsunfreudig, fehlende Selbstreflektion und Ignoranz. Und – ganz profan – wenn keine Milch im Kühlschrank ist!

Welchen beruflichen Weg hätten Sie eingeschlagen, wenn die Hotellerie nicht gewesen wäre?
Ich wollte immer Balletttänzerin werden, aber da ich so hoffnungslos unbegabt bin, musste ich eine neue Leidenschaft zwecks fehlenden Talents finden. Und das hat zum Glück geklappt!

 

Auf Entdeckungstour in Düsseldorf: Kaiserswerth

Kaiserswerth - Ruine Kaiserpfalz

Nachdem ich Euch zuletzt meine Top 10 Liste an Aktivitäten in Düsseldorf vorgestellt habe, dachte ich mir, dass ich Euch heute einen der historisches und schönsten Stadtteile vorstelle: Kaiserswerth.

Direkt am Wasser gelegen, macht der Rhein hier eine weitläufige Kurve, was einem die Möglichkeit gibt, den Rhein 13 Kilometer (!) weit zu überblicken. Mit nur 8 000 Einwohnern lebt es sich hier sehr idyllisch, wobei das Düsseldorfer Stadtzentrum nur acht Kilometer entfernt ist.

Am liebsten laufe ich nur durch die kleinen verträumten Straßen und nehme die Atmosphäre der kleinen Boutiquen und Restaurants auf. Besonders im Sommer ist es schön, sich einfach in die Sonne vor eines der Restaurants oder in den Biergarten zu setzen und sich verwöhnen zu lassen. Besonders beliebt sind Fahrradtouren nach Kaiserswerth, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen.

Kaiserswerth hat zudem geschichtlich einiges zu bieten. Mit einem der ältesten Rheinübergänge, war der Standpunkt des kleinen Städtchens bereits im Mittelalter sehr umkämpft. 1045 erbaute Kaiser Heinrich III hier seine Kaiserpfalz, um diese als strategischen Standort zu nutzen. Und auch 129 Jahre später nutzte Kaiser Friedrich Barbarossa den Vorteil der Lage, verlegte den Rheinzoll an diesen Ort und erbaute eine noch größere Kaiserpfalz. Die Ruinen sind bis heute erhalten und prägen ebenfalls das Stadtbild.

Wenn ihr das nächste Mal nach Düsseldorf kommt, solltet Ihr einen Besuch in Kaiserswerth fest einplanen. Und wenn ihr bei uns im Breidenbacher Hof übernachten solltet, dann übernehmen unsere Persönlichen Assistenten gerne die Planung für Euch.