Küchenchef Philipp Ferber Wieder Im Breidenbacher Hof

Breidenbacher Hof, a Capella Hotel begrüßt einen neuen Küchenchef. Ich bin immer gespannt neue „Familienmitglieder“ kennenzulernen und Philipp Ferber ist da natürlich keine Ausnahme. Es ist immer interessant zu sehen, wer hinter einem leckeren Menü steckt. Also habe ich beschlossen, ihn für unseren Capella Blog zu interviewen.

Chef Philipp Ferber

Was gefällt Ihnen an Düsseldorf?
Düsseldorf ist für mich eine gemütliche Großstadt mit sehr hoher Lebensqualität. Man kann viel erleben und viel sehen. Für mich als Küchenchef bietet Düsseldorf eine große kulinarische Konkurrenz, was mich persönlich motiviert und inspiriert.

Wie sind Sie zum Kochen gekommen?
Inspiriert hat mich mein Großvater, der damals sein eigenes Hotel/Restaurant hatte. Die meiste Zeit habe ich, wenn ich zu Besuch war, in der Küche verbracht, um ihm über die Schulter zu schauen und mir ein paar Tricks abzuschauen. Aber auch mit anpacken war gefragt: beim Einkauf im Großmarkt, der Vorbereitung von Salaten, dem Backen von Kuchen und in der Spülküche. Und das Beste: das Probieren!

Wie war es mit 2-Sterne Koch Johannes King arbeiten zu dürfen und was haben Sie aus Ihrer Zeit bei ihm mitgenommen?
Es war sehr inspirierend. Johannes King ist einer meiner größten Mentoren, ohne den meine Karriere sicherlich anders verlaufen wäre. Ich habe bei ihm gelernt, dass es in der erfolgreichen Gastronomie ganz wichtig ist, seine eigene Persönlichkeit mit einzubringen, positiv zu sein, um seine Ziele zu erreichen und den persönlichen Gästekontakt zu pflegen. Über das Kochprodukt habe ich gelernt, dass weniger oft mehr ist, und dass das Produkt im Mittelpunkt stehen sollte – der Gast muss die Gerichte verstehen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Was entspannt Sie am meisten?
Ein gutes Buch lesen, alte Spielfilme schauen oder lecker essen gehen.

Was ist Ihr favorisiertes Reiseziel?
Ab in den Süden… Italien, Frankreich und der Mittlere Osten.

Was regt Sie am meisten auf?
Unpünktlichkeit, unprofessionelles Auftreten und Fehler resultierend aus mangelnder Einstellung.

Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Einen Kompass, Proviant und ein Segelboot… alles für den Rückweg!

Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Generell: Alles, was mit Liebe und Leidenschaft zubereitet ist. Speziell: Klassische Hausmannskost wie Rindsrouladen, Sauerbraten oder Königsberger Klopse.

Worauf freuen Sie sich am meisten nach Ihrer Rückkehr in den Breidenbacher Hof, A Capella Hotel?
Ich freue mich auf meine tollen Mitarbeiter und das Team. Und natürlich freue ich mich, für die Düsseldorfer kochen zu dürfen- eine ganz besondere Ehre für mich.

Wenn Sie kein Koch wären – welchen Beruf würden Sie stattdessen ausüben?
Ich würde definitiv etwas machen, das mit Lebensmitteln zu tun hat! Alles, vom Gärtner oder Fischer bis hin zum Metzger, könnte ich mir vorstellen.

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